Kategorie: Begnardi

Das Weingut liegt im Herzen der Appellation Montecucco in der südlichen Toskana. Die Reben wachsen auf Hügeln mit Blick auf den erloschenen Vulkan Monte Amiata. Diese geografische Lage prägt das Mikroklima der Weinberge.

Begnardi

Geschichte und Familie

Roberto Begnardi pflanzte die ersten Reben 1974 und legte damit den Grundstein für das heutige Anwesen. Später stiegen seine Söhne in den Betrieb ein; in der Folge übernahmen Michele und Luca wichtige Aufgaben im Weinberg und in der Kellerei. Seit 2016 wirkt die dritte Generation mit: Alessandro, den wir auch kennengelernt haben.

Weinberge im Schatten des Vulkans

Das Weingut liegt in der DOCG-Zone Montecucco im Süden der Toskana. Die Parzellen blicken in ein Tal mit Rebfeldern und zum Fluss Ombrone. Einige Lagen grenzen an bekannte Nachbarbetriebe und an die Grenze zu Montalcino. Der erloschene Vulkan Monte Amiata dominiert das Panorama der Umgebung. Er schützt die Rebstöcke vor extremen Wetterlagen aus dem Osten. Gleichzeitig profitiert die Lage von den Winden des Tyrrhenischen Meeres. Die Böden setzen sich aus Kalkstein, Ton und Resten von Vulkangestein zusammen.

Rebsorten und Weinstil

Sangiovese bildet die Grundlage für die wichtigsten Rotweine des Hauses. Die Familie produziert daraus den klassischen Montecucco Rosso und Lagenweine. Auch die Sorte Ciliegiolo spielt eine bedeutende Rolle im Sortiment. Für ihre Weißweine setzen die Begnardis auf die Sorte Vermentino. Die Familie erntet alle Trauben von Hand in kleine Kisten. 

Persönliches

Roberto bleibt als Gründer präsent, auch wenn die Söhne und der Enkel die tägliche Arbeit tragen. Michele und Luca führen Gäste durch Keller und Weinberge; Alessandro bringt jüngere Impulse in Anbau und Vermarktung. Die Familie betreibt eine Osteria auf dem Anwesen. Dort servieren sie eigene Weine und Produkte und sprechen persönlich mit Besuchern.