Kategorie: Montegiove

Lorenzo Misciattelli führt heute das geschichtsträchtige Anwesen Castello di Montegiove. Seine Familie besitzt die Burg bereits seit dem Jahr 1780. Lorenzo verbrachte viele Jahre in Dänemark. Schließlich kehrte er nach Umbrien zurück, um das Familienerbe zu übernehmen. Zusammen mit seiner Frau Rikke bewahrt er die historische Substanz des Ortes. Die Familie bewohnt die Burg auch heute noch privat.

Montegiove

Die Familie Misciattelli auf der Burg

Lorenzo Misciattelli führt heute das geschichtsträchtige Anwesen Castello di Montegiove. Seine Familie besitzt die Burg bereits seit dem Jahr 1780. Lorenzo verbrachte viele Jahre in Dänemark und arbeitete dort im Finanzsektor. Schließlich kehrte er nach Umbrien zurück, um das Familienerbe zu übernehmen. Er verbindet heute seine internationalen Erfahrungen mit den lokalen Traditionen. Zusammen mit seiner Frau Rikke bewahrt er die historische Substanz des Ortes. Die Familie bewohnt die Burg auch heute noch privat.

Montegiove Familie

Die Lage zwischen Umbrien und der Toskana

Das Weingut liegt in der Gemeinde Montegabbione im Westen Umbriens. Die markante Burg thront auf einem Hügel an der Grenze zur Toskana. Die Weinberge erstrecken sich auf einer Höhe von rund 450 Metern über dem Meeresspiegel. Der Boden besteht vorwiegend aus Lehm und Kalkstein. Diese Kombination bietet ideale Bedingungen für strukturierte Weine. Das Klima profitiert von der Höhenlage und sorgt für eine langsame Reifung der Trauben. Die umliegenden Wälder schützen die Kulturflächen vor extremen Wettereinflüssen.

Rebsorten und Weine aus dem Schlosskeller

Sangiovese  und Sagrantino bilden die wichtigste Grundlage für die Rotweine des Hauses. Daneben kultiviert die Familie internationale Reben wie Merlot und Cabernet Sauvignon. Die Weinbereitung findet in den historischen Gewölben tief unter der Burg statt. Moderne Technik ergänzt dort die traditionellen Methoden. Zu den bekanntesten Weinen gehören der Elicius und der Mi.Mo.So. Die Weine reifen geduldig in großen Fässern aus slawonischer Eiche. 

Landwirtschaft und Geschichte auf 1200 Hektar

Das Anwesen umfasst eine Gesamtfläche von 1200 Hektar Land. Der Weinbau nimmt davon nur einen kleinen Teil von etwa 13 Hektar ein. Die restliche Fläche besteht aus dichten Wäldern, Olivenhainen und weiten Feldern. Die Familie betreibt eine eigene Forstwirtschaft und züchtet die berühmten Chianina-Rinder. Nachhaltigkeit spielt bei der Bewirtschaftung eine zentrale Rolle. Die Burg selbst stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert und prägt das gesamte Landschaftsbild. Besucher finden hier eine seltene Kombination aus lebendiger Landwirtschaft und europäischer Adelsgeschichte.